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Landkarten
"Derjenige ist glücklich, der sich gerne an sein Ahnen erinnert, der mit Freude von ihren Taten und ihrer Größe erzählt und am Schluss dieser schönen Reihe ganz still und heimlich seinen Namen stehen sieht.“
Johann Wolfgang von Goethe

Vorstellung

Seien Sie Herzlich Willkommen auf der Seite der Familie Knabben. Es ist uns eine große Freude sie als Besucher zu empfangen.

Hier wird die Geschichte von der weit zurückgelegenen Vergangenheit im Hinterland Deutschlands erzählt, angefangen bei unserem Patriarchen Josef Knabben, bis hin zum heutigen Tag, wo sich unsere Sippe auf die verschiedensten Orte verstreut hat: Länder auf der ganzen Welt. Aber wir konzentrieren uns hauptsächlich auf diejenigen, die in Brasilien gelebt haben und es auch heute noch tun. Hier wo es uns ein Leichtes ist, uns mit unseren lieben Verwandten in Verbindung zu setzen.

Geschichte

Das Projekt des Stammbaumes der Familie Knabben hat seinen Ursprung in einem einfachen Brief, geschrieben von José Knabben, einem Einwanderer, der schon seit 1921 in Brasilien wohnhaft ist, mit dem Ziel, Informationen mit seinen Neffen, der auf den Namen Vicente Knabben getauft ist, dessen Berufung aber Pater Nazário war, auszutauschen.

Dieser am 25. September 1921 geschriebene Brief, erzählt von den ersten Schritten, die die Knabben in Brasilien machten, angefangen mit dem Leben des Mathias Knabben und anderen Einwanderern im Jahre 1861. Mathias kehrt nur zu Besuch nach Deutschland zurück und bei seiner Rückkehr im Jahre 1878 bringt er seinen Neffen und seine Nichte mit: Jacob Knabben und Anne Maria Knabben.

Zwei Jahre später, im Jahre 1880 dann seinen Bruder Werner Knabben, mit dessen Schwägerin Anne Christine und vier weitere Nichten und Neffen: Pedro, verheiratet mit Anna Kühnen sind die Eltern von Werner, Catharina, Maria Anna und José. Auch sie kommen nach Brasilien.

Als wir mit der Suche in Deutschland begonnen haben, arbeiteten wir mit dem Historiker Horst Waldner und der Standesamtsangestellten Irle Anita Bormacher zusammen. Von ihnen erhielten wir wichtige Informationen aus Monheim am Rhein, einer Stadt in der Nähe von Köln und Düsseldorf, im Nordwesten Deutschlands, wo einst Werner und Anne Christine lebten.

Ihre Reise nach Brasilien machten mit dem Dampfschiff „Kronprinz“, das sie bis nach Rio de Janeiro brachte. Nach 8 Tagen setzten sie ihre Reise nach Florianópolis (Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina) fort, welcher im Süden Brasiliens liegt. Hier kamen sie schließlich im Dezember 1880 an. In Florianópolis wurden sie von Mathias und dessen Kindern Jacob und Anna und einigen Freunde empfangen, die sie zum Ort Rancho Queimado brachten. Später zogen Werner und Anne dann in das weiter im Süden gelegene Armazém, wo sie ihre Kinder großzogen.

Nachkommenschaft in Brasilien

Mathias heiratete zweimal. Zuerst Elizabeth Weber und später Anna Wagner. Nicht eine dieser beiden Ehen brachte Erben hervor. Und infolgedessen geht die Abstammung der Familie Knabben nur auf die Söhne und Töchter von Werner und Anne Christine zurück. Sie hatten acht Kinder.

1. Paul und Gertrudes starben schon als Kinder in Monheim am Rhein.
2. Pedro Knabben heiratete Anna Köhnen und sie hatten 6 Kinder: Werner, Mathias, Maria Tereza, Catharina, Werner und Anna
3. Catharina Knabben heiratete Mathias May und sie hatten 1 Sohn: Werner
4. Jacob Knabben heiratete Thereza Bilck und sie hatten 7 Kinder: Bernardo, Emília, Guilherme, Vicente, Anna, Jacob Manoel und José.
5. Anna Maria Knabben heiratete Henrique Köpp und sie hatten 11 Kinder: Cristina, Clara, Escolástica, Werner, Francisco, Cecília, Veronica, Maria, Alex, Emília und José.
6. Maria Anna Knabben heiratete Pedro Kuhnen und sie hatten 7 Kinder: Phelomena, Otília, Maria, Christina, Albertina, José und Antonio.
7. José Knabben (der Autor des Briefes) heiratete Maria Rosa da Silva und sie hatten 11 Kinder: Werner, Adolfo, Alberto, Cristina, Perpétua, Érico, Francisco, Antonio, Waldemar, Maria und Oswaldo.

Gegenwärtig sind wir mehr als 3.200 Nachkommen hier in Brasilien. Heutzutage sprechen die meisten Nachfahren von Pedro Knabben und Anna Köhnen immer noch die deutsche Sprache und gehören großteils der lutherisch evangelischen Kirche an, das Erbe ihrer Mutter. Die Mehrheit der anderen Nachkommen ist römisch katholisch.

Die wichtigsten deutschen Kolonien und ihre Gründungsdaten

São Pedro de Alcântara (1829), Vargem Grande (1837), Santa Isabel (1847), Santa Teresa (1853), Teresópolis (1860), Angelina (1860) e Núcleo Colonial Anitápolis (1907), todas em Santa Catarina.

Außer den oben erwähnten Einwanderungen, fanden auch wichtige Immigrationen in den Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Rio de Janeiro statt.

Gründe für die Auswanderung.

1. Die Armut in Deutschland, die vielen Deutschen stark zugesetzt hat, war für viele ein entscheidender Faktor, da nach der industriellen Revolution viele Arbeitsplätze auf dem Land sowie auch in der Stadt abgebaut wurden. Die Jahrzehnte 1820 und 1830 markierten den Anfang der Industrialisierung des Deutschen Reiches. 1820 zum Beispiel waren 80 Prozent der deutschen Bevölkerung noch in der Landwirtschaft tätig. Nur 30 Jahre später, 1850, stellt man fest, dass nur noch um die 65 Prozent auf den Feldern arbeiten. Um dem erniedrigenden Proletariat zu entkommen, zogen Tausende die Auswanderung vor.

    2. Die Flucht aus einem Land, das von politischen Unruhen dominiert wird ruft große Unsicherheit hervor.

    3. Die Vereinigung des deutschen Staatenbundes wünschte sich einen garantierten Absatzmarkt für seine stark angewachsene Industrieproduktion. Aus diesem Grund wurde die Auswanderung gefördert, um die deutsche Sprache und die deutschen Sitten in anderen Ländern zu bewahren.

    4. Südamerika, genauer gesagt der südliche Teil Brasiliens, bot sich als ideales Gebiet an, um sich dort als deutscher Auswanderer niederzulassen, ganz im Interesse des deutschen Staates. Nordamerika war als Gegenstück dazu nämlich ökonomisch und auch kulturell eng mit England verstrickt und so entwickelte sich Südamerika zum Partner Deutschlands.

    5. Das Interesse von Schifffahrtsunternehmen am Import von Rohstoffen aus den Kolonien stieg. Sie förderten die Kolonisierung, da ihre Schiffe bei der Rückreise so nicht leer zurückfahren mussten.

    6. Durch eine Bekanntgabe vom 25. November 1814 lädt Talent-João VI, Kaiser von Brasilien die Europäer zur Emigration ein, um den Süden Brasilien dichter zu besiedeln und auch um die Bevölkerung „weißer“ zu machen und einen Rassenaufstand, wie er auf Tahiti geschah zu verhindern.

    Später gab es noch mehr Anreize von Seiten Dom Pedro I, der stark durch seine österreichische Frau, Erzherzogin Maria Leopoldina, Tochter des Kaisers Francisco I, beeinflusst wurde.

Dom Pedro I und Dona Maria Leopoldina (1797-1826) (österreichische Erzherzogin, Tochter von Kaiser Francisco I),

Landkarte eines Teiles von Europa

Zwischen Düsseldorf und Köln befindet sich Monheim am Rhein.

Eine Reise durch die Zeit

Monheim am Rhein (Bilder 1)

Antwerpen (Brüssel) (Bilder 1 und 2)

Das Dampfschiff „Kronprinz“ (Bild 1)

Rio de Janeiro (Bilder 1, 2 und 3)

Florianópolis-SC (Desterro) (Bilder 1 und 2).

Santa Catarina hatte zu dieser Zeit (1880) eine Bevölkerung von 200.000 Bewohnern, während ganz Brasilien schon 12 Millionen hatte.

Teresópolis (Bild),

Rancho Queimado (Bild)

Armazém (Sanga Morta) (Bild)

Caixa Postal, 242 – 88 330 000 Balneário Camboriú, Santa Catarina Brasil